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Heute noch im Programm

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Señora Teresas Aufbruch in ein neues Leben

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 78 Min.
  • Ab dem Demnaechst
Die 54-jährige Teresa hat über Jahrzehnte als Hausmädchen bei einer Familie in Buenos Aires gelebt und gearbeitet. Als diese ihr Haus verkauft, muss Teresa notgedrungen für einen Job in eine weit entfernte Stadt ziehen. Obwohl sie darüber alles andere als glücklich ist, fügt sie sich ins Unvermeidliche - wie sie es bereits ihr ganzes Leben lang getan hat. Doch unterwegs kommt ihr die Tasche mit all ihren Habseligkeiten abhanden. Bei dem Versuch sie zurückzubekommen, lernt sie den Geschäftsreisenden El Gringo kennen, scheinbar der einzige Mensch, der ihr helfen kann... (vf)

Whatever Happens

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  • FSK 6 FSK 6
  • 100 Min.
  • Ab dem 15.12.2017
Die Trennung ist beschlossen: Hannah und Julian treffen sich noch ein letztes Mal zur Wohnungsübergabe, die kurz und schmerzlos über die Bühne gehen soll. Das ist zumindest der Plan. Doch nichts verläuft wie gedacht: Die Übergabe platzt und die beiden sitzen, ausgerechnet am Silvesterabend, nach wochenlanger Funkstille, gemeinsam in ihrer ehemaligen Wohnung fest. Dabei müssten sie schon längst auf der Party ihrer besten Freunde sein, um einen letzten gemeinsamen Auftritt hinzulegen. Vor sieben Jahren haben sich Hannah und Julian bei einer Wohnungsbesichtigung kennengelernt und wurden zu Mitbewohnern wider Willen. Sie, die zielstrebige Jurastudentin, er, der in den Tag hineinlebende Fotograf. Plan versus Planlosigkeit. Aus den Mitbewohnern wird ein ungleiches, aber sich liebendes Paar. Während Julian beruflich zurücksteckt, startet Hannah durch. Die beiden entfernen sich immer mehr voneinander und teilen ihren Alltag zunehmend mit anderen. Am Tiefpunkt der Beziehung steht plötzlich ein ungelöster Konflikt aus der Vergangenheit im Raum und stellt alles in Frage. (Quelle: Verleih)

Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

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  • FSK 12 FSK 12
  • 110 Min.
  • Ab dem 16.12.2017
Nachdem die Nazis 1943 die Reichshauptstadt Berlin offiziell für "judenrein" erklärten, gelang es einigen - zumeist jüngeren - Juden, vom Radar ihrer Verfolger zu verschwinden. Teils spielten sie mit haarsträubender Kühnheit eine Doppelrolle, in der sie als angebliche Arier sogar Geschäfte mit hochrangigen Vertretern der Macht tätigten, wie die als Kriegswitwe getarnte Ruth Gumpel, die Schwarzmarkt-Delikatessen an NS-Offiziere lieferte, oder die plötzlich erblondete Hanny Lévy, die ungehindert über den Ku'damm flanierte. Andere setzten ihr Leben aufs Spiel, um ihre Leidensgenossen im Widerstand oder mit gefälschten Pässen zu retten. (vf)

Fikkefuchs

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  • FSK 16 FSK 16
  • 104 Min.
  • Ab dem 21.12.2017
Es gab mal eine Zeit, da konnte Rocky sie alle haben. Er spielte französische Chansons und die Frauen schmolzen dahin. Das ist zwar längst vorbei, aber als Thorben vor seiner Tür steht, wird er noch einmal herausgefordert. Der junge Mann, der behauptet sein Sohn zu sein, weiß nicht, wie man Frauen flachlegt und Rocky soll es ihm beibringen. So gehen sie auf die Jagd: Junge, schöne Frauen sollen es sein... die nur auf sie gewartet haben. (Quelle: Verleih)

Madame

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  • FSK 0 FSK 0
  • 91 Min.
  • Ab dem 25.12.2017
Die Dinnerparty von Societylady Anne (Toni Collette) steht unter keinem guten Stern: Aufgrund des unangekündigten Besuch ihres Stiefsohns (Tom Hughes) gibt es 13 Tischgedecke. Eine Katastrophe für die perfektionistische Hausherrin und ihren geschäftstüchtigen Ehemann Paul (Harvey Keitel). Kurzerhand muss die langjährige Angestellte Maria (Rossy de Palma) als 14. Gast einspringen - und prompt verliebt sich ihr wohlhabender Tischherr, der Kuntsthändler David (Michael Smiley), in sie. Die um ihren Ruf besorgte Anne setzt nun alles daran, das entstandene Chaos ins Gleichgewicht zu bringen - während Maria an ihrer neuen Rolle immer mehr Gefallen findet...Geld allein macht nicht glücklich, aber reich. (Quelle: Verleih)

Burg Schreckenstein 2 - Küssen (nicht) verboten

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  • FSK 0 FSK 0
  • 100 Min.
  • Ab dem 28.12.2017
Wie in jedem Jahr lassen die Teams von Burg Schreckenstein und Rosenfels kaum einen Trick aus, um sich bei den Wettkämpfen am Kapellsee gegenseitig auszubooten. Doch dann passiert ein Unglück: Der Zeppelin des Grafen stürzt ab. Der Graf selbst konnte sich zwar in letzter Minute retten, muss nun aber für ein paar Wochen in ein Sanatorium, zudem ist er nun auch finanziell ruiniert. Vetter Kuno sieht die Rettung darin, die Burg an den chinesischen Unternehmer Wang zu verkaufen. Als indes herauskommt, welche Pläne Wang mit der Burg hat, gilt es, dies schnellstmöglich und um jeden Preis zu verhindern. (vf)

Voll verschleiert

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  • FSK 6 FSK 6
  • 89 Min.
  • Ab dem Demnaechst
Die Zukunftspläne des jungen Liebespaars Armand und Leila von einem gemeinsamen Studium in New York erfahren ein rigoroses Ende, als Mahmoud, Leilas großer Bruder, nach Jahren, die ihn völlig verändert haben, aus dem Jemen zurückkehrt. Ab jetzt entscheidet Mahmoud, was gut für seine Schwester ist - und weder ein Freund, noch ein Leben in Amerika gehören dazu. Doch so leicht lässt Armand nicht locker. Bereits kurz darauf bekommt Leila Besuch von einer ominösen, traditionell verschleierten Frau namens Scheherazade... (vf)

Das Leuchten der Erinnerung

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  • FSK 12 FSK 12
  • 112 Min.
  • Ab dem Demnaechst
Ella (Helen Mirren) und John (Donald Sutherland) sind schon viele Jahre verheiratet. Das Leben des in die Jahre gekommenen Ehepaares wird mittlerweile aber größtenteils von ihren Arztbesuchen und den Bedürfnissen und Ansprüchen ihrer Kinder bestimmt. Um ein letztes richtiges Abenteuer zu erleben, beschließen die beiden, sich in ihrem Oldtimer-Wohnmobil, auf die Reise entlang der US-Ostküste - von Boston bis nach Florida - zu begeben. Der Beginn einer Reise von der keiner weiß, wohin sie die beiden führen wird... (Quelle: Verleih)

Maide'nin Altin Günü

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  • FSK (noch) unbekannt
  • Ab dem 04.01.2018
Maide ist eine sehr geschickte, aber auch pingelige Hausfrau. Im Viertel ist sie berühmt für ihre protzigen Kaffeekränzchen, bei denen es ihre legendären Salate und Pastetchen gibt. Auf einem der Kaffeekränzchen wurde Maides Halskette, ein Familienerbstück, gestohlen. Um die Halskette wieder zu finden, macht sie sich mit ihrem jugendlichen Neffen, der vom Land nach Istanbul kam, auf die Suche. Auf diesem Abenteuer, das Ihre Besucherinnen der Kaffeekränzchen verfolgen, wiederfahren ihnen witzige Vorfälle.

The Square

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  • FSK 12 FSK 12
  • 150 Min.
  • Ab dem 04.01.2018
Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines der größten Museen in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist "The Square". Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen ist es auch bei Christian nicht weit hin mit diesem Vertrauen - auch er verriegelt die Tür seines stylischen Apartments und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Medienkampagne zu "The Square" um die Ohren fliegt, gerät sein eigenes Selbstverständnis und das gegenüber der Gesellschaft schwer ins Wanken. (Quelle: Verleih)

Lady Macbeth

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  • FSK 12 FSK 12
  • 88 Min.
  • Ab dem 05.01.2018
England, 1856. Die schöne Katherine wird mit einem verbitterten und deutlich älteren Mann verheiratet. Die Ehe ist herzlos und die neue Familie betrachtet sie als unerwünschte Bürde. In diesem Umfeld vereinsamt die lebenshungrige junge Frau zusehends. Als ihr Mann zu einer längeren Reise aufbricht und sie allein zurücklässt, erwacht Katherine aus ihrer Lethargie. Sie beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit einem rebellischen Gutsarbeiter und ist schon bald nicht mehr bereit, ihr neu gewonnenes Glück wieder loszulassen. Ihr Ehemann kehrt schließlich zurück und entdeckt das Geheimnis seiner Frau. Doch Katherine ist wie verwandelt. Sie wird sich niemandem mehr unterwerfen und sie schreckt vor nichts zurück, um das zu bekommen, was sie begehrt...(Quelle: Verleih)

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

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  • FSK 0 FSK 0
  • 120 Min.
  • Ab dem 05.01.2018
50.000 Kilometer per Anhalter, über die Ozeane mit dem Schiff und Nachwuchs in Mexiko. "WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt" ist ein bunter und besonders authentischer Film über die außergewöhnliche Reise eines jungen Paares, das in den Osten loszog, um dreieinhalb Jahre später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkunden sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet.

Bayern sagenhaft

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  • FSK 0 FSK 0
  • 91 Min.
  • Ab dem 07.01.2018
Joseph Vilsmaiers Dokumentation "Bayern sagenhaft" widmet sich der Schönheit und den Besonderheiten des Landes, indem er das Brauchtum - insbesondere des Berchtesgadener Landes - in den Fokus rückte. Regionale Gepflogenheiten, Sitten und Festbräuche spiegeln die Kulturlandschaft wider, Panoramablicke auf Land und Leute ergänzen das Bild zu einer ganz eigenen Welt. Vier Jahre lang suchte und fand der Filmemacher die verschiedensten Motive, die eine Collage voller Lokalkolorit ergeben. (vf)

Gauguin

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  • FSK 6 FSK 6
  • 101 Min.
  • Ab dem 10.01.2018
Der Pariser Börsenmakler Paul Gauguin ist ein glücklicher Ehemann und Vater von vier Kindern. Doch als Camille Pissaro sein künstlerisches Potenzial entdeckt, gibt er ohne langes Zögern seine bürgerliche Existenz auf, um sich fortan der Malerei zu widmen. Hin- und hergerissen zwischen dem Verlust seiner Familie und der Erfüllung, die er in seiner neuen Passion findet, durchlebt Gauguin Jahre voller Höhen und Tiefen, bis er sich eines Tages entschließt, nach Tahiti zu gehen und dort für immer zu bleiben. (vf)

Die kanadische Reise

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  • FSK 6 FSK 6
  • 98 Min.
  • Ab dem 11.01.2018
Regisseur Philippe Lioret erzählt in DIE KANADISCHE REISE, basierend auf den Familienromanen des Bestseller-Autors Jean-Paul Dubois, die Geschichte des 33-jährigen Mathieu, der seinen leiblichen Vater nie kennengelernt hat. Eines Tages erhält er einen mysteriösen Anruf aus Kanada, sein Vater sei tot und habe ihm ein Päckchen hinterlassen. Neugierig und erwartungsvoll entschließt er sich zu einer Reise ins Unbekannte. In Montreal erwarten ihn zwei ahnungslose Halbbrüder. Pierre, Überbringer der Todesnachricht und Freund des Verstorbenen, will die Existenz eines weiteren Sohnes geheim halten. Ein Versteckspiel beginnt! Getarnt als Freund Pierres, ergründet Mathieu seine Wurzeln und deckt dabei verborgene Familiengeheimnisse auf.

Jumanji: Willkommen im Dschungel

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  • FSK 12 FSK 12
  • 119 Min.
  • Ab dem 13.01.2018
Als vier Highschool-Kids eine alte Spielkonsole zusammen mit einem ihnen unbekannten Videospiel namens Jumanji entdecken und ausprobieren, werden sie sofort in die Dschungelwelt des Spiels gezogen und genau zu den Avataren, die sie auswählen: Der Gaming-Nerd Spencer wird zu einem muskelbepackten Abenteurer (Dwayne Johnson), die Sportskanone Fridge vermisst (in seinen Worten) "den oberen Teil seines Körpers" und wird zu einer Intelligenzbestie (Kevin Hart), das beliebte Mädchen Bethany wird zu einem männlichen Professor mittleren Alters (Jack Black) - und Mauerblümchen Martha wird zu einer knallharten Kämpferin (Karen Gillan). Schnell finden sie heraus, dass man Jumanji nicht nur spielen, sondern auch überleben muss. Um das Spiel zu gewinnen und in die reale Welt zurückkehren zu können, müssen sie das gefährlichste Abenteuer ihres Lebens auf sich nehmen, dabei entdecken, was Alan Parrish 20 Jahre zuvor hinterlassen hat - und ihre Sicht auf sich selbst ändern. Andernfalls bleiben sie für immer im Spiel gefangen... (Quelle: Verleih)

Royal Opera House 2017/18: Rigoletto

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 180 Min.
  • Ab dem 16.01.2018
Das zentrale Thema der eindrucksvollen Tragödie Verdis, die David McVicars für die Royal Opera inszeniert hat, ist die Vernichtung der Unschuld. Rigoletto, Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, wird vom Vater eines der Opfer des Herzogs verflucht, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda verführt, beginnt der Fluch zu wirken... David McVicars Produktion betont die Grausamkeit am Hof zu Mantua. Prunkvoll gekleidete Höflinge vergnügen sich in Orgien und Gelagen zu Verdis berauschenden, schwungvollen Tänzen. Zahlreich sind die musikalischen Höhepunkte, darunter die ungestüme Arie 'La donna è mobile', in der sich der Herzog seiner Missachtung der Frauen rühmt; Gildas wehmütige Duette mit Rigoletto oder dem Herzog, das prachtvolle Quartett im dritten Akt, das die Stimmen wunderbar ineinander verwebt, während die Handlung dem erschütternden Schluss entgegeneilt... Giuseppe Verdi schrieb 1855, Rigoletto sei seine 'beste Oper'. Er musste sich mit der Zensur auseinandersetzen, bevor er sie auf die Bühne bringen konnte - abgelehnt wurde seine Schilderung eines unmoralischen Herrschers -, fühlte sich 1851 aber durch den riesigen Erfolg bei der Uraufführung bestätigt. Rigoletto wurde in den folgenden zehn Jahren 250mal aufgeführt und zählt zu den beliebtesten Opern überhaupt.

Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

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  • FSK (noch) unbekannt
  • Ab dem Demnaechst
Es spukt wieder in der Schule von Felix (OSKAR KEYMER). Diesmal treibt aber nicht der wohlwollende Schulgründer Otto Leonhard (OTTO WAALKES) sein Unwesen, sondern die verhasste und vor langer Zeit verstorbene Direktorin Hulda Stechbarth (ANDREA SAWATZKI). Ein Zufall lässt den seinerzeit geschrumpften und skelettierten Schülerschreck wieder auferstehen. Derweil ist Felix genervt von seinen Eltern (AXEL STEIN und JULIA HARTMANN). Denn kaum läuft es für ihn am Otto-Leonhard-Gymnasium unter der Leitung von Schuldirektorin Dr. Schmitt-Gössenwein (ANJA KLING) so richtig gut, wollen seine Eltern mit ihm nach Dubai umziehen, weil sein Vater dort einen neuen Job annehmen möchte. Felix ist dagegen und wünscht sich, dass seine Eltern auch mal gezwungen sein sollten, das zu tun, was er will. Dieser Wunsch geht schneller in Erfüllung als Felix es erwartet hat, denn nach einem unfreiwilligen Aufeinandertreffen mit Hulda werden seine Eltern plötzlich geschrumpft. Mitten in der Nacht stehen sie plötzlich völlig erschöpft und hilfesuchend neben seinem Bett, nachdem sie sich auf abenteuerliche Weise nach Hause gekämpft haben. Auf einmal ist Felix derjenige, der sich um seine Eltern kümmern muss, was gar nicht so einfach ist. Gemeinsam mit seinen Freunden schmiedet er einen Plan, wie er seine Eltern wieder groß machen und die Schule vor Hulda retten kann, die "Schmitti" gefangen hält und versucht, die Macht an sich zu reißen. (Quelle: Verleih)

Lieber Leben

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  • FSK 6 FSK 6
  • 111 Min.
  • Ab dem 18.01.2018
Benjamin hat haufenweise Pläne und einen großen Sinn für Humor. Auch Farid hatte einiges vor, bevor er vor Jahren durch einen Unfall im Rollstuhl landete. Die beiden treffen sich in einem Reha-Zentrum, in das auch Benjamin verlegt wird, nachdem er sich einen Halswirbel gebrochen hat. Er wird lebenslang behindert sein, heißt es. Ob telefonieren, pinkeln oder essen - nichts geht bei Benjamin mehr ohne die Hilfe von der ungeschickten Schwester Christiane und von dem immer viel zu gut gelaunten Pfleger Jean-Marie. Trotzdem gibt Benjamin nicht auf, er reißt einen Witz nach dem nächsten über die bedeutungslustige Reha-Psychologin und die unzumutbaren Stützstrümpfe. Benjamin trifft auch auf Toussaint und Steeve, ebenfalls Patienten, die die große Kunst gelernt haben, das Unglück einfach auszulachen. Und dann ist da noch die bildhübsche Samia, in die Benjamin sich auf den ersten Blick verliebt. Eine Gruppe voller Knallköpfe und Kämpfer - versehrte Helden, die gemeinsam die Verzweiflung aus dem Weg räumen und jeden Millimeter Bewegung feiern. (Quelle: Verleih)

Eine bretonische Liebe

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  • FSK (noch) unbekannt
  • Ab dem 19.01.2018
Als der 45-jährige Witwer Erwan durch Zufall herausfindet, dass sein Vater Bastien nicht für seine Existenz verantwortlich ist, fängt er an, nachzuforschen, wer sein Erzeuger ist, und stellt überrascht fest, dass es einer seiner Nachbarn ist. Der inzwischen 70 Jahre alte Charmeur Joseph kannte Erwans Mutter zwar nur flüchtig - dafür aber augenscheinlich mit handfesten Folgen. Es dauert nicht lange, bis sich zwischen den beiden eine solide Zuneigung entwickelt. Doch gerade, als Erwan glaubt, dass sich die Turbulenzen in seinem Familienleben legen, gibt es Ärger an der Töchterfront... (vf)

Exhibition on Screen: David Hockney in der Royal Academy of Arts

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  • FSK 0 FSK 0
  • 80 Min.
  • Ab dem 21.01.2018
Weithin als einer der populärsten und angesehensten britischen Künstler bekannt, ist David Hockney eine globale Sensation mit Ausstellungen unter anderem in London, New York, Paris, die weltweit Millionen von Besuchern anziehen. Auch mit 90 Jahren zeigt Hockney keinerlei Anzeichen kürzer treten zu wollen oder die ihm eigene Kühnheit zu verlieren. DAVID HOCKNEY IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS: Ein größeres Bild 2012 & 82 Portraits und ein Stillleben 2016 In sehr persönlichen Interviews zeigt der Film eine so noch nie zuvor gesehene Seite von Hockney und folgt dabei zwei äußerst erfolgreichen Ausstellungen, die in den Jahren 2012 und 2016 in der Royal Academy of Arts in London stattfanden. Regisseur Phil Grabsky erhielt exklusive Einblicke, um dieses cineastische Fest eines Meisters der Kreativität im 21. Jahrhundert erschaffen zu können.

Wunder

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  • FSK 0 FSK 0
  • 113 Min.
  • Ab dem Demnaechst
August "Auggie" Pullmann (Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt. Er ist witzig, klug und großzügig. Er hat humorvolle Eltern (Julia Roberts und Owen Wilson) und eine phantastische große Schwester. Doch Auggie ist Außenseiter: Ein seltener Gendefekt hat sein Gesicht entstellt. "Was immer Ihr Euch vorstellt - es ist schlimmer", notiert er in sein Tagebuch. Bisher wurde er zuhause unterrichtet und versteckte sein Gesicht am liebsten unter einem Astronautenhelm, doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen. Nach anfänglicher Skepsis nimmt Auggie all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält... (Quelle: Verleih)

Met Opera 2017/18: Tosca (Puccini)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 198 Min.
  • Ab dem 27.01.2018
Tosca ist seit ihrer Uraufführung fester Bestandteil des Opernrepertoires und gehört zu den fünf weltweit am häufigsten gespielten Opern. Wie ein Thriller fesselt die Geschichte von der ersten Sekunde an. Vor dem Hintergrund von Napoleon Bonapartes Invasion in Italien im Jahr 1800 und den Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Royalisten entspinnt sich eine verhängnisvolle Dreiecksgeschichte um Sex, Religion und Theater. Inszenierung: Sir David McVicar (2 Pausen)

Royal Opera House 2017/18: Tosca

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 195 Min.
  • Ab dem 07.02.2018
Tosca gehört zu den großen Opernerlebnissen, und schon die ersten schrillen Akkorde beschwören eine Welt politischer Instabilität und Bedrohung herauf. Jonathan Kents Produktion für die Royal Opera fängt die unruhige, politisch gefährliche Atmosphäre 1800 in Rom ein. Scarpia, der Polizeichef, einer der schlimmsten Schurken der Oper, verfolgt und quält Staatsfeinde unbarmherzig. Seine düstere, dämonische Musik steht im Gegensatz zu den ausladenden Melodien der Liebenden, Tosca und Cavaradossi, die ihre Leidenschaft in herrlichen Arien zum Ausdruck bringen, darunter 'Vissi d'arte' und 'E lucevan le stelle'. Giacomo Puccinis dramatisches Werk hatte 1900 in der Uraufführung einen riesigen Erfolg beim Publikum und gehört noch immer zu den am häufigsten aufgeführten Opern überhaupt - die packende Handlung und die wunderbare Musik sprechen für sich selbst. Eine Kirche im Kerzenschein, Scarpias düsteres Arbeitszimmer mit der verborgenen Folterkammer und der falsche Optimismus einer römischen Morgendämmerung: Die gefällige Inszenierung lässt das unbarmherzig dichte Drama umso deutlicher hervortreten, während sich die Spannung immer weiter steigert bis zum verhängnisvollen Schluss. Puccinis sorgfältig recherchierte Partitur ist reich an authentischen Details, vom fernen Kanonenfeuer während des Te Deums im ersten Akt bis hin zu den läutenden Kirchenglocken und den Geräuschen eines Erschießungskommandos.

Met Opera 2017/18: L'Elisir D'Amore (Donizetti)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 179 Min.
  • Ab dem 10.02.2018
"Wir haben eine deutsche Primadonna, einen stotternden Tenor, einen Buffo mit einer Ziegenstimme und einen französischen Bass, der nichts taugt", jammerte Donizetti vor der Premiere. Trotz dieser Widrigkeiten wurde die Uraufführung von L'Elisir d'amore im Jahre 1832 zu einem der größten Erfolge in Donizettis Karriere. Mit dem Starensemble der Met ist eine Fortsetzung dieses Erfolges garantiert! Inszenierung: Bartlett Sher (1 Pause)

Met Opera 2017/18: La Boheme (Puccini)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 196 Min.
  • Ab dem 24.02.2018
Puccinis Meisterwerk La Bohème steht Inhalt und Form nach dem Verismo nahe: Es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Das ist wohl auch der Grund, warum es Puccini mit seiner Oper gelungen ist, das Publikum zu verzaubern. Jeder kann in das Stück eintauchen und am alltäglichen Leben, den Sorgen und der Liebe der Darsteller teilhaben. Das geschieht erfahrungsgemäß nicht ganz ohne Tränen! Inszenierung: Franco Zeffirelli (2 Pausen)

Royal Opera House 2017/18: Das Wintermärchen

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 195 Min.
  • Ab dem 28.02.2018
Christopher Wheeldon, künstlerischer Mitarbeiter des Royal Ballet, schuf 2014 seine Adaption von Shakespeares später großer Romanze Das Wintermärchen für das Royal Ballet. Anknüpfend an den Erfolg von Alice im Wunderland erhielt Das Wintermärchen bei der Uraufführung begeistertes Lob von Kritik und Publikum für die intelligente, unverwechselbare und tiefbewegende, durch erlesenen Tanz erzählte Geschichte. Das Werk gilt heute weithin als moderner Ballettklassiker. Inhaltlich geht es um die Zerstörung einer Ehe durch verzehrende Eifersucht, die Aussetzung eines Kindes und eine scheinbar hoffnungslose Liebe. Doch nach Reue und Bedauern - und einer offenbar wundersamen Rückkehr ins Leben - gibt es am Ende Vergebung und Versöhnung. Mit der beeindruckenden Bühnenausstattung von Bob Crowley und der atmosphärischen Musik von Joby Talbot ist Das Wintermärchen ein meisterhaftes modernes Ballett, das eine bewegende Geschichte erzählt.

Royal Opera House 2017/18: Carmen

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 215 Min.
  • Ab dem 06.03.2018
Carmen ist die bekannteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet und eines der berühmtesten Werke überhaupt in dieser Musikgattung - Nummern wie die Habanera und das Torero-Lied sind so geläufig geworden wie wenige andere. Der erregenden Kombination von Leidenschaft, Sinnlichkeit und Gewalt in dieser Oper war die Bühne nicht gewachsen, und das Werk fiel bei der Kritik durch, als es 1875 uraufgeführt wurde. Bizet starb kurze Zeit später und erlebte nie den spektakulären Erfolg, den seine Carmen erzielen würde: Die Oper wurde allein in Covent Garden über fünfhundertmal aufgeführt. In seiner betont körperhaften, ursprünglich für die Oper Frankfurt geschaffenen Produktion betrachtet Barrie Kosky diese seit jeher beliebte Oper aus einem neuen Blickwinkel. Der australische Regisseur gehört zu den gefragtesten Opernregisseuren der Welt; mit Begeisterung aufgenommen wurde 2016 sein Debüt für die Royal Opera mit Schostakowitschs Die Nase. Für Carmen hat er eine Version geschaffen, die von der traditionellen Auffassung weit entfernt ist; so fügte er Musik ein, die Bizet zwar für die Partitur geschrieben hatte, die jedoch gewöhnlich nicht zu hören ist, und der unendlich faszinierenden Hauptfigur gab er eine neue Stimme.

Met Opera 2017/18: Semiramide (Rossini)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 230 Min.
  • Ab dem 10.03.2018
Semiramide wird von den Schatten ihrer Vergangenheit verfolgt: Gemeinsam mit ihrem Geliebten Assur hatte sie einst ihren Ehemann, König Nino, ermordet. Von einer Heirat mit Arsace erhofft sie sich Seelenfrieden, doch Arsace liebt nicht nur eine andere, er ist auch Semiramides und Ninos tot geglaubter Sohn. Dieser sieht sich vor die Entscheidung gestellt: Soll er den Tod des Vaters rächen - und dadurch zum Muttermörder werden? Inszenierung: John Copley (1 Pause)

Exhibition on Screen: Cézanne Portraits eines Lebens

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  • FSK 0 FSK 0
  • 85 Min.
  • Ab dem 18.03.2018
EOS freut sich sehr, die populärste Ausstellung des Jahres 2017 zu präsentieren. Der Portrait-Werke Paul Cézannes gewidmet, eröffnet die im Film gezeigte Ausstellung in Paris, bevor sie nach London und im Anschluss nach Washington reist. Man kann die Kunst des 20. Jahrhunderts nicht ausreichend würdigen, ohne die Bedeutung und das Genie Paul Cézannes zu verstehen. Mit Hilfe von Interviews renommierter Kuratoren und Experten der National Portrait Gallery London, dem MoMa New York, der National Gallery of Art Washington und dem Musée d'Orsay Paris sowie der Korrespondenz des Künstlers selbst, nimmt der Film das Publikum mit auf eine Reise jenseits der Ausstellung. Wir besuchen die Orte, an denen Cézanne lebte und arbeitete und beleuchten einen Künstler, der sicherlich einer der am wenigsten bekannten Impressionisten ist - bis jetzt. Gefilmt wurde in Paris, London, Washington und dem Süden Frankreichs.

Royal Opera House 2017/18: Bernstein Celebration

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 195 Min.
  • Ab dem 27.03.2018
Leonard Bernstein war einer der ersten klassischen Komponisten in Amerika, die bei Publikum und Kritik gleichermaßen Beifall fanden. Er schöpfte aus den unterschiedlichsten Quellen - griff auf Jazz und die Moderne, die Traditionen jüdischer Musik und das Broadway-Musical zurück - und viele Partituren Bernsteins eignen sich ausgesprochen gut für den Tanz. Besonders verbunden war er Jerome Robbins, mit dem gemeinsam er Fancy Free und West Side Story auf die Bühne brachte. Zur Feier des 100. Geburtstags des Komponisten hat das Royal Ballet seine drei Choreographen mit der Aufgabe betraut, die dynamische Breite und Tanzbarkeit von Bernsteins Musik zu feiern. Das Programm umfasst zwei Welturaufführungen, des Haus-Choreographen Wayne McGregor und des künstlerischen Mitarbeiters Christopher Wheeldon - für beide Künstler jeweils der erste Streifzug zu Bernstein. Im Mittelpunkt des Programms steht die erste Wiederaufnahme des Balletts The Age of Anxiety, das Liam Scarlett, Artist-in-Residence des Royal Ballet, 2014 zu Bernsteins introspektiver Zweiten Symphonie schuf. Symphonie wie Ballett gehen auf W.H. Audens meisterhaftes, modernistisches Gedicht zurück, das selbst eine Reaktion ist auf die Atmosphäre der Enttäuschung und Ungewissheit, die auf das Ende des Zweiten Weltkriegs folgte.

Met Opera 2017/18: Cosi Fan Tutte (Mozart)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 236 Min.
  • Ab dem 31.03.2018
Kaiser Joseph II. erteilte Mozart den Auftrag für die 1790 in Wien uraufgeführte Oper, deren Musik samt Libretto von Lorenzo da Ponte aus einem Spiel Ernst macht. Wer liebt wen im Spiel um Treue und Lust? Die Männer ihre Frauen, obwohl diese durch jede Liebesprobe rasseln? Die Frauen ihre Männer, weil sie deren lachhafte Verführungskünste und Maskeraden von Anfang an durchschauen? Keiner keinen oder alle alle? Inszenierung: Phelim McDermott (1 Pause)

Royal Opera House 2017/18: Macbeth

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 215 Min.
  • Ab dem 04.04.2018
Verdis lebenslange Liebe zu Shakespeares Werken begann mit Macbeth, einem Stück,das er für 'eine der größten Schöpfungen der Menschheit' hielt. Mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave machte sich Verdi auf den Weg, 'etwas Besonderes' zu schaffen. Ihr Erfolg wird in jedem Takt einer Partitur deutlich, die Verdi von seiner dramatischsten Seite zeigt, voller dämonischer Energie. Der Feldherr Macbeth kämpft auf der Seite des schottischen Königs - doch als ihm eine Gruppe Hexen prophezeit, er werde selbst König, animiert rücksichtsloser Ehrgeiz ihn und seine Frau zu furchtbaren Taten. Mord macht Macbeth zum König, Intrigen und Schlächtereien kennzeichnen seine kurze, dem Untergang geweihte Herrschaft. Die Hexen machen eine weitere Vorhersage, die sich ebenfalls bewahrheitet: Macbeth und seine Dame kommen ums Leben, und Gerechtigkeit wird wiederhergestellt. Phyllida Lloyds Produktion von 2002 für die Royal Opera ist farbenreich, durchwirkt von Schwarz, Rot- und Goldtönen. Die Hexen, die sich der Bühnenbildner Anthony Ward als merkwürdige Kreaturen mit scharlachroten Turbanen vorstellt, sind ständig gegenwärtige Mittler des Schicksals. Lloyd schildert Macbeths Kinderlosigkeit als die düstere Traurigkeit, die hinter den schrecklichen Taten lauert. Die Produktion der Royal Opera verwendet Verdis überarbeitete Pariser Fassung von 1865 mit Lady Macbeths fesselnder Arie 'La luce langue'.

Met Opera 2017/18: Luisa Miller (Verdi)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 238 Min.
  • Ab dem 14.04.2018
Luisa Miller ist die tragische Geschichte zweier Liebender, deren Väter aus Standesdünkel und Egoismus gegen diese Verbindung sind. Dies endet mit einem Doppelselbstmord. Verdi setzte dieses effektvolle Drama nach der Vorlage Kabale und Liebe von Friedrich Schiller um. Eines der bis heute am meisten unterschätzten Werke des großen italienischen Komponisten, veredelt durch Bertrand de Billy am Pult und Plácido Domingo als Vater Miller. Inszenierung: Elijah Moshinsky (2 Pausen)

Met Opera 2017/18: Cendrillon (Massenet)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 192 Min.
  • Ab dem 28.04.2018
Cendrillon ist eine zauberhafte Märchenoper, deren Inhalt auf dem Märchen "Aschenputtel" der Gebrüder Grimm basiert. Massenet interessierte sich nicht sonderlich für die komische Seite des Werkes, also für die missratenen Halbschwestern oder die eitle Stiefmutter. Stattdessen faszinierte ihn das Märchenhafte, Poetische an dem Stoff. Geister und Feen treten in Ballettszenen auf und verhelfen Cendrillon letztendlich zu Liebesglück. Inszenierung: Laurent Pelly (1 Pause)

Royal Opera House 2017/18: Manon

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 170 Min.
  • Ab dem 03.05.2018
Lescaut verhandelt mit einem Mitreisenden über seine Schwester Manon. Als sie dem Studenten Des Grieux begegnet, verlieben sich beide ineinander und fliehen nach Paris. Der reiche Lebemann G.M. bietet Manon als seine Geliebte ein Luxusleben, und sie kann nicht widerstehen. Von Lescaut ermutigt, betrügt Des Grieux beim Kartenspiel, um an G.M.s Geld zu kommen. Sie werden des Falschspiels überführt. Manon wird als Prostituierte verhaftet und nach New Orleans deportiert, und Des Grieux folgt ihr. Auf der Flucht stirbt Manon an Erschöpfung. Kenneth MacMillans Quelle zu Manon war der französische Roman des 18. Jahrhunderts, den Massenet und Puccini bereits für die Oper adaptiert hatten. Das Ballett, am 7. März 1974 mit Antoinette Sibley und Anthony Dowell in den Hauptrollen uraufgeführt, gehörte bald zum festen Repertoire des Royal Ballet und als Maßstab für dramatischen Erwachsenentanz. Manon und ihr Kampf, der Armut zu entkommen, erweckten bei MacMillan neues Mitgefühl, und das zeigt sich in der Bühnengestaltung seines regelmäßigen Mitarbeiters Nicholas Georgiadis, der eine Welt verschwenderischer Pracht schildert, die durch jämmerliches Elend besudelt wird. MacMillans spektakuläre Ensembleszenen für die gesamte Truppe zeichnen lebendige, komplexe Porträts so verschiedener Gesellschaften wie in Paris und New Orleans. Doch der Motor dieser tragischen Geschichte ist der leidenschaftliche pas de deux von Manon und Des Grieux: An die Intensität seines früheren Balletts Romeo and Juliet erinnernd, macht er Manon zu einem der mächtigsten Dramen MacMillans.

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